Der Wein und das Mittelburgenland sind untrennbar miteinander verbunden
Wenn Dr. Romé über den Blaufränkischen spricht, ist sein Urteil als Weinjournalist
nicht ganz so objektiv wie sonst: „Ich glaube, gerade weil ich die ganze
Wein-Welt mit ihren Moden kenne, liegt mir dieser Wein persönlich so am
Herzen.“ Der Herausgeber des Falstaff-Magazins hat schon die renommiertesten
Weinbau- gebiete
der Welt be- sucht,
viele Winzer kennengelernt,
noch mehr Weine.
„Mir imponiert einfach, dass wir hier quasi vor der Haustüre ein Weinbaugebiet haben, das einer uralten Sorte
auch in Zeiten die Treue gehalten hat, in denen weltweit die ,Cabernitis‘ und ,Chardonitis‘auszubrechen begann.“
Der Blaufränkische ist eine Rarität mit Eigenständigkeit und
Charakter – genauso wie das Land, in dem er reift. Doch nicht nur das
hervor-ragende Klima, sondern auch der Mut und die Entschlossenheit der hiesigen
Winzer haben entscheidend dazu beigetragen, diesem Wein jene Qualität zu
verleihen, für die er heute national, aber auch im Ausland geschätzt
wird.
Zum Trinken wird
er angebaut, der Wein. Aber wenn man weiß, wie und seit wann er gekeltert
wird und welche kulinarischen Köstlichkeiten am besten gemeinsam mit
ihm verzehrt werden, dann schmeckt er noch ein bisschen besser. Aus diesem
Grunde sind im Sonnenland Mittelburgenland einWeinmuseum, Weinlehrpfade,
eine Vielzahl an Vinotheken und zahlreiche Veranstaltungen rund ums Thema
Wein entstanden. Selbstverständlich bieten viele Bauern Weinverkauf
ab Hof. Gutes aus dem Sonnenland wird aber auch von den bäuerlichen
Direkt-Vermarktern angeboten.