21.07.2005 | Sölden
Kettenrasseln im Gebirge - 25. Ötztaler Radmarathon |
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Kraftkugeln und ehemalige Siegerinnen und Sieger verleihen dem Jubiläums-Marathon eine besondere Note. |
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Rallye-Ass Jutta Kleinschmidt will heuer ihr Vorhaben, den Ötztaler unter 12 Stunden zu bewältigen, endgültig realisieren und hat mit Joan Kelly (ja, der von der Kelly Family) einen Partner zur Seite, den sie vom Race across America gewöhnt ist und der sie über die 238 km und 5.500 Höhenmeter durch Nord- und Südtirol „peitschen“ soll. Viele der bisherigen Siegerinnen und Sieger werden zu diesem Jubiläums-Ötztaler nach Sölden kommen, die meisten sogar wieder daran teilnehmen. Franz Wegscheider wurde am 22. August 1982 nach 9 Stunden 45 Minuten zum ersten Sieger gekürt. Heuer wird der 58-jährige Innsbrucker nicht um den Sieg mitfahren, aber die damals erlebten Strapazen werden wieder in Erinnerung gerufen. Ekkehard Dörschlag, 4fach-Sieger in den Jahren 1986 bis 1989 trainiert ebenfalls schon hart für die Herausforderung Ötztaler. Holger Sievers aus Deutschland, Sieger 1995, heute Teamchef und noch aktiver Radprofi in Diensten des GS III Profiteams Lamota, hat ebenso genannt wie die italienische 3fach-Gewinnerin der letzten drei Jahre Anna Corona. Sie zählt auch bei diesem Jubiläum zu den Favoritinnen, wenngleich Tirols beliebte Wetterlady Susi Lentner (Siegerin 1997) alles daran setzen wird, damit sie unmittelbar am Hinterrad der Italienerin die Passhöhe des Timmelsjochs in 2509m erreichen kann und so ein Wort um den Sieg in Sölden mitreden wird. Aus der Schweiz kommt der ewige Streckenrekordhalter (6:50:31) Hugo Jenni mit einer starken Mannschaft. Ihm ist ein Sieg über die italienischen Armada von professionellen Radsportlern zuzutrauen. Gotfried Prantl, Haubenkoch im Central Hotel Sölden und mehrmaliger Finisher beim Radmarathon, bereitet sich ebenfalls auf den am 28. August stattfindenden Ötztaler vor. Er knetet die Ötztaler Kraftkugeln. Der Inhalt dieser exklusiv für den Ötzi hergestellten Kraftnahrung bleibt sein Geheimnis. Diesen etwa 3 cm großen Kugeln werden wahre Wunderleistungen zugeschrieben. Manche Teilnehmer meinen, diese kraftstrotzenden Kugeln sollen dafür mitverantwortlich sein, dass in den letzten Jahren immer weniger Radfahrer aufgeben mussten und die Besenautos beim Ötztaler halbleer durch die Gegend fuhren, andere schreiben dies dem auf der letzten Steigung gereichten, Flügel verleihenden Drink zu. Egal wie, Hauptsache die Kette rasselt bis ins Ziel in Sölden. |
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Email: carmen.fender@soelden.com |
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